Dabei   ist   die   Ausbildung   zum   Tauchlehrer   mit   keiner   normalen   Sportausbildung   zu   vergleichen.   Zwar   gibt es   je   nach   Organisation   deutliche   Unterschiede,   was   die   Anforderungen   betrifft,   aber   insgesamt   sind diese als sehr hoch anzusehen. Mehr    als    500    Trainingstauchgängen    waren    die    Vorbereitung    inklusive    1    Jahr    lang    Tätigkeiten    auf Tauchschulen   auf   Lanzarote,   Südfrankreich   und   Deutschland,   bevor   schließlich   in   Safaga   die   Prüfung erfolgte, die insgesamt 1 Woche dauerte. Neben   den   verschiedensten   praktischen   Aufgaben   und   Prüfungsteilen   im   Wasser,   waren   insgesamt   7 Klausuren   zu   schreiben,   sowie   Referate   zu   halten   und   medizinische   Nachweise,   insbesondere   in   der Ersten Hilfe, zu erbringen. Jeder Prüfungstag dauerte hier zwischen 10 und 12 Stunden. Die   damit   erreichte   Tauchlehrerstufe   berechtigt   zur   selbstständigen   Ausbildung   von   Tauchschülern   bis   zu ersten Stufe des Sporttauchens. 2 Jahre später wiederholte sich dieser Prüfungsmarathon. Sozusagen   zur   Einstimmung   durften   wir,   direkt   am   nächsten   Morgen   nach   der   Anreise,      2   Stunden   lang ununterbrochene   Rettungsübungen   durchführen,   wobei   auch   der   ein   oder   andere   Kilometer   schwimmend zu bewältigen war. Weitere    zwei    Jahre    später    beendete    ich    die    Ausbildung    vorerst    mit    dem    Zertifikat    zum    staatlich anerkannten Tauchlehrer. Im   Bereich   des   Tauchsports   unterscheidet   man   grundsätzlich   zwischen   zwei   großen   Organisationen.   Die erste   weltweit   operierende   Organisation   war   dabei   der   CMAS   Sporttaucher   Verband.   In   diesem   Verband sind viele deutsche Fachverbände über den Verein Deutscher Sporttaucher Mitglied. Das   in   Deutschland   geltende   System   des   Deutschen   Tauchsportabzeichens   (DTSA)   in   Bronze,   Silber   und Gold entspricht dabei dem CMAS Sternsystem. Die   zweite   weltweit   bedeutende   Organisation   ist   PADI.   Hierbei   handelt   es   sich   jedoch   nicht   um   einen Sportverband,   sondern   eher   um   eine   Firma,   die   das   Tauchen   marktwirtschaftlich   vertreibt.   Speziell   zu Anfängen,   als   PADI   sich   zu   etablieren   versuchte,   waren   die   Anforderungen   an   Tauchschüler   und   auch Tauchlehrer   eher   gering.   Tatsächlich   gab   es   Fälle,   in   denen   Sporttaucher,   mit   kaum   mehr   als   100 Tauchgängen,    zur    Instructorprüfung    zugelassen    und    brevetiert    wurden.    Das    hiermit    verbundene allgemeine      Nachlassen      des      taucherischen      Niveaus      der      Sporttaucher      führte      weltweit      zu Reglementierungen des Tauchsports. Ein   autonomes   Tauchen   von   qualifizierten   Tauchern,   wie   es   früher   üblich   war,   ist   selbst   Tauchlehrern heute    vielerorts    kaum    noch    möglich.    Und    vielerorts    gibt    es    nun    Tiefenbeschränkungen,    die    viele interessante    Tauchgänge    (z.B.Schiffswracks),    die    qualifizierten    Tauchern    früher    problemlos    möglich waren, heute unmöglich machen. Inwieweit   PADI   hierfür   ursächlich   verantwortlich   ist,   kann   man   nicht   mit   Sicherheit   sagen,   in   jedem   Fall hat    die    von    PADI    initiierte    massenhafte    Verbreitung    des    Tauchsports    aber    zur    heutigen    Situation beigetragen.
Tauchen   ist   für   mich   kein   gewöhnlicher   Sport.   Es   ist   vielmehr   eine Mischung    zwischen    den    technischen    Fertigkeiten    und    körperlichen Anforderungen   eines   Sports   einerseits   und   den   Herausforderungen,   die das     Erleben     einer     fremden     Welt     andererseits     bedeutet.     Mit Herausforderungen   sind   hier   jedoch   keine   Abenteuer   gemeint,   sondern vielmehr   die   Eigenschaften   des   Menschen   als   Entdecker.   Zuerst   war Tauchen für mich nur die beste Methode, die Wunderwelt der   Meere   zu   erleben.   Aber   auch   die   Faszination   der   freien   Bewegung im    dreidimensionalen    Raum    war    und    ist    ein    Hauptmotiv    für    das Tauchen. Wie   bei   den   meisten   Dingen,   für   die   ich   mich   ernsthaft   interessiere, genügte mir der Status eines Sporttauchers nicht. Zuerst     stand     der     Wunsch,     die     taucherischen     Fähigkeiten     zu vervollkommnen,   was   für   mich   die   Stufe   des   Tauchlehrers   bedeutete. Erst   auf   dem   Weg   dorthin,   wuchs   auch   der   Wunsch,   tatsächlich   als Lehrer tätig zu sein.
Tauchen   ist   für   mich   kein   gewöhnlicher   Sport.   Es   ist   vielmehr   eine Mischung   zwischen   den   technischen   Fertigkeiten   und   körperlichen Anforderungen        eines        Sports        einerseits        und        den Herausforderungen,     die     das     Erleben     einer     fremden     Welt andererseits   bedeutet.   Mit   Herausforderungen   sind   hier   jedoch keine   Abenteuer   gemeint,   sondern   vielmehr   die   Eigenschaften des   Menschen   als   Entdecker.   Zuerst   war   Tauchen   für   mich   nur   die beste Methode, die Wunderwelt der    Meere    zu    erleben.    Aber    auch    die    Faszination    der    freien Bewegung     im     dreidimensionalen     Raum     war     und     ist     ein Hauptmotiv für das Tauchen. Wie    bei    den    meisten    Dingen,    für    die    ich    mich    ernsthaft interessiere, genügte mir der Status eines Sporttauchers nicht. Zuerst    stand    der    Wunsch,    die    taucherischen    Fähigkeiten    zu vervollkommnen,    was    für    mich    die    Stufe    des    Tauchlehrers bedeutete.   Erst   auf   dem   Weg   dorthin,   wuchs   auch   der   Wunsch, tatsächlich als Lehrer tätig zu sein. Dabei   ist   die   Ausbildung   zum   Tauchlehrer   mit   keiner   normalen Sportausbildung     zu     vergleichen.     Zwar     gibt     es     je     nach Organisation    deutliche    Unterschiede,    was    die    Anforderungen betrifft, aber insgesamt sind diese als sehr hoch anzusehen. Im   International   Aquanatuic   Club,   dem   ich   seit   1994   angehöre, wird an die Tauchlehrer ein eher höherer Anspruch gestellt. Neben   mehr   als   500   Trainingstauchgängen   habe   ich   hierfür   1   Jahr lang   im   Inland   für   eine   Tauchschule   gearbeitet   und   war   ebenso zweimal   auf   Lanzarote,   sowie   in   Südfrankreich,   als   Assistent   auf Tauchbasen    tätig,    bevor    ich    mich    schließlich    in    Safaga    der Prüfung stellte. Diese Prüfung dauerte insgesamt 1 Woche. Neben      den      verschiedensten      praktischen      Aufgaben      und Prüfungsteilen    im    Wasser,    waren    insgesamt    7    Klausuren    zu schreiben,   sowie   Referate   zu   halten   und   medizinische   Nachweise, insbesondere in der Ersten Hilfe, zu erbringen. Jeder Prüfungstag dauerte hier zwischen 10 und 12 Stunden. Die       damit       erreichte       Tauchlehrerstufe       berechtigt       zur selbstständigen   Ausbildung   von   Tauchschülern   bis   zu   ersten   Stufe des Sporttauchens. 2 Jahre später wiederholte sich dieser Prüfungsmarathon. Sozusagen    zur    Einstimmung    durften    wir,    direkt    am    nächsten Morgen    nach    der    Anreise,        2    Stunden    lang    ununterbrochene Rettungsübungen   durchführen,   wobei   auch   der   ein   oder   andere Kilometer schwimmend zu bewältigen war. Weitere   zwei   Jahre   später   beendete   ich   die   Ausbildung   vorerst mit dem Zertifikat zum staatlich anerkannten Tauchlehrer. Im    Bereich    des    Tauchsports    unterscheidet    man    grundsätzlich zwischen     zwei     großen     Organisationen.     Die     erste     weltweit operierende    Organisation    war    dabei    der    CMAS    Sporttaucher Verband.   In   diesem   Verband   sind   viele   deutsche   Fachverbände über den Verein Deutscher Sporttaucher Mitglied. Das      in      Deutschland      geltende      System      des      Deutschen Tauchsportabzeichens     (DTSA)     in     Bronze,     Silber     und     Gold entspricht dabei dem CMAS Sternsystem. Die   zweite   weltweit   bedeutende   Organisation   ist   PADI.   Hierbei handelt   es   sich   jedoch   nicht   um   einen   Sportverband,   sondern eher    um    eine    Firma,    die    das    Tauchen    marktwirtschaftlich vertreibt.    Speziell    zu    Anfängen,    als    PADI    sich    zu    etablieren versuchte,   waren   die   Anforderungen   an   Tauchschüler   und   auch Tauchlehrer    eher    gering.    Tatsächlich    gab    es    Fälle,    in    denen Sporttaucher,     mit     kaum     mehr     als     100     Tauchgängen,     zur Instructorprüfung   zugelassen   und   brevetiert   wurden.   Das   hiermit verbundene    allgemeine    Nachlassen    des    taucherischen    Niveaus der    Sporttaucher    führte    weltweit    zu    Reglementierungen    des Tauchsports. Ein   autonomes   Tauchen   von   qualifizierten   Tauchern,   wie   es   früher üblich   war,   ist   selbst   Tauchlehrern   heute   vielerorts   kaum   noch möglich.   Und   vielerorts   gibt   es   nun   Tiefenbeschränkungen,   die viele       interessante       Tauchgänge       (z.B.Schiffswracks),       die qualifizierten   Tauchern   früher   problemlos   möglich   waren,   heute unmöglich machen. Inwieweit   PADI   hierfür   ursächlich   verantwortlich   ist,   kann   man nicht    mit    Sicherheit    sagen,    in    jedem    Fall    hat    die    von    PADI initiierte    massenhafte    Verbreitung    des    Tauchsports    aber    zur heutigen Situation beigetragen.